Eskavil
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Der junge Arzt Bodo Eckberg wird eines Nachts von einem mysteriösen Mann durch ein Dimensionstor im Kölner Dom entführt. In der Parallelwelt Eskavil soll er den kranken Schmugglerkönig Petit Jean heilen. In Eskavil herrschen die Revolutionsgarden, die seit zweihundert Jahren mit einer Gewaltherrschaft ein revolutionäres Frankreich, welches bis an den Rhein reicht, verteidigen. Vom ersten Augenblick an wird Bodo verfolgt und gejagt. Die rasante Hetzjagd geht mitten durch die Stadt Köln und über Land bis vor die Tore von Düsseldorf. Wird die lebensgefährliche Flucht durch das altertümliche Eskavil gelingen? Wird Bodo zurück in seine Welt finden?

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Der Autor

Eskavil

S.J. Alpen

S.J. Alpen wurde 1962 im Rheinland geboren und machte dort 1981 sein Abitur. Anschließend studierte er in Medellin/Kolumbien Betriebswirtschaft und vervollständigte seine akademische Ausbildung mit einem Master of Business Administration (M.B.A.) in Boston/USA. Seine berufliche Karriere startete er bei einem schweizerischen Unternehmen in Basel, bevor er für mehrere internationale Unternehmen in Mexiko, Venezuela, Türkei und Deutschland tätig war. Von seinem jeweiligen Lebensmittelpunkt aus besuchte er viele Länder, insbesondere auf dem amerikanischen Kontinent. Er liebt das Lesen und schreibt seit einiger Zeit mit großer Leidenschaft.
S.J. Alpen lebt als Unternehmensberater mit seiner Frau im Rhein-Neckar-Raum.

Leseprobe

Eskavil

1. Kapitel

Bodo Eckberg wunderte sich. Er saß zu später Stunde am Empfangstresen im gleißenden Neonlicht der Arztpraxis und gab Zahlen in seinen Taschenrechner ein. Die medizinische Studie, die er für die bevorstehende Facharztprüfung zu rekonstruieren versuchte, sperrte sich seinem Verständnis.
Da hörte er ein lautes Klopfen an der Eingangstür. Verwundert blickte er auf. Erstens war ein Besuch um 23 Uhr mehr als außergewöhnlich und zweitens gab es eine große, unübersehbare Klingel gleich neben der Tür.
Er drückte den Öffner unter dem Tresen. Ein Summen ertönte, aber niemand trat ein. Eckberg presste den Finger erneut auf den Knopf, was aber nur ein noch energischeres Hämmern zur Folge hatte. Kopfschüttelnd stand Bodo auf und ging die vier Schritte zur Tür. Er öffnete, als die dunkle Gestalt vor ihm zu einem dritten Donnerwetter anheben wollte.